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Über Bienen

Bienen gehören zur Insektengruppe der Hautflügler (Hymenoptera). Weltweit gibt es über 20.000 Bienenarten, davon gehören aber lediglich 9 Arten zu den Honigbienen. In Deutschland zählt man etwa 550 Bienenarten, die meisten davon sind solitär lebende Wildbienen, die keine Staaten bilden.

Einige Hummelarten bilden kleine Volksgemeinschaften mit wenigen hundert Individuen über den Sommer, hier überwintert aber nur eine Königin, die dann im nächsten Jahr wieder einen neuen Staat gründet. Man sieht sie häufig im März/April auf ihrer Suche nach einem geeigneten Nistplatz umherfliegen.

Alle Honigbienenarten bilden Staaten, die ihre Waben entweder frei an Bäumen bzw. Felswänden bauen (z.B. die Riesenhonigbienen oder die Zwergbuschbienen) oder aber Felsspalten und hohle Bäume besiedeln.

Die westliche Honigbiene (Apis mellifera) ist die einzige bei uns vorkommende Honigbienenart und bildet Staaten, in denen im Sommer zwischen 50.000 und 70.000 Bienen leben können. Sie sammelt große Honigvorräte und überwintert als Volk mit bis zu 10.000 Individuen. Deshalb wird sie in der Imkerei eingesetzt.

Bienen gibt es seit etwa 65 Millionen Jahren, wie Bernsteinfunde beweisen. Man geht davon aus, daß die Evolution der Blütenpflanzen und die der Bienen als deren Bestäuber zusammen stattgefunden hat.

Alle Bienenarten sind sehr wichtig für die Bestäubung unserer Blütenpflanzen. Viele Solitärbienen sind sogar auf bestimmte Pflanzenarten spezialisiert und treten auch nur dann in Erscheinung, wenn diese blühen. Die Honigbienen sind eher Generalisten, wobei sie bemerkenswert "blütenstet" sind, also die Pflanzenarten nacheinander abarbeiten. Honigbienen leisten etwa 80% der gesamten Bestäubungsarbeit bei den Blütenpflanzen der Erde, obwohl es nur 9 Honigbienenarten gibt.

Deshalb sind Bienen für unser Ökosystem auch so wichtig und wir sollten alles tun um sie zu fördern und zu schützen.
 

Von der westlichen Honigbiene gibt es etwa 25 verschiedene Varianten, von denen in Deutschland lediglich 3 in der Imkerei eine Rolle spielen:

Die "Carnica-Biene" kommt ursprünglich vom Balkan, wurde nach dem zweiten Weltkrieg zu uns gebracht und ist inzwischen die am häufigsten gehaltene Biene in Deutschland.

Die "Nigra-Biene" war bis Mitte des 20. Jahrhunderts die dominante Variante in Deutschland und wurde dann von der Carnica-Biene verdrängt. Sie wird heute eher selten gehalten.

Die "Buckfast-Biene" wurde von Bruder Adam im Kloster Buckfast (England) in Kombinationszucht aus verschiedenen europäischen Varianten gezüchtet und erfreut sich inzwischen auch in Deutschland großer Beliebtheit. Sie gilt als sehr schwarmträge und sammelfreudig.

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