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Betriebsweise

Bei HeidelbergHonig werden auschließlich Buckfast-Völker gehalten. Diese Biene wurde in 70-jähriger Zuchtarbeit von Bruder Adam, einem deutschstämmigen Mönch im Kloster Buckfast in Devon (England) gezüchtet.

Die Betriebsweise von Heidelberghonig folgt dem Konzept des angepassten Brutraums von Günter Ries, Hans Beer und Werner Gerdes. Die Bienen werden in Holzbeuten im 12er-Dadant gehalten und im Frühjahr rechtzeitig mit dem Schied auf 6-8 Brutwaben eingeengt. Die Bienenhaltung mit nur einem Brutraum hat viele Vorteile, die Durchsicht der Völker geht schneller (Schwarmkontrolle) und die Bienen werden kaum gestört. Die Honigräume sind nur halb so hoch wie die Bruträume und können deshalb leichter bewegt werden. Außerdem gelingt damit die Gewinnung von Sortenhonigen besser. Es werden auch nur Honigwaben geschleudert. Der eingetrage Honig im Brutraum gehört grundsätzlich den Bienen.

Bei Heidelberghonig kommt immer ein Absperrgitter zum Einsatz, so daß die Königin nicht in den Honigräumen stiften kann. Das Aufsetzen der Honigräume erfolgt früh, damit die Bienen möglichst keine Futterkränze im Brutraum anlegen, denn dort ist ja schließlich nur Platz für die Brut. Schwarmgedanken kommen so meist gar nicht auf. Ein "Hochlocken" der Bienen in die Honigräume mit Hilfe von Brutwaben ist bei der Dadantbetriebsweise nicht möglich und auch gar nicht nötig.
 

Der Drohnenrahmen hängt immer unmittelbar vor dem Schied und wird nicht ausgeschnitten, denn die Bienen wollen ihre Drohnen und brauchen sie für die Harmonie des Volkes. Die Vermehrung und Verjüngung der Völker erfolgt über Ableger und Kunstschwärme. Nach spätestens zwei Jahren werden die Königinnen in den Wirtschaftsvölkern ersetzt. Die benötigten Königinnen werden selbst gezüchtet und auch meist regional begattet. Um bestimmte Eigenschaften zu verstärken werden selbtstgezüchtete Königinnen auch zu ausgesuchten Belegstellen geschickt. Von Zeit zu Zeit werden Zuchtköniginnen zugekauft und selbst weitervermehrt um eine optimale Anpassung an die regionalen Bedingungen zu gewährleisten. Die Königinnen werden immer gezeichnet.
 

Die Hauptmaßnahme gegen die Varroa-Milbe stellt die vollständige Brutentnahme nach dem Abschleudern im Juli dar. Die Bienen werden zusätzlich mit Milchsäure behandelt, so daß die aufsitzenden Varroen abfallen. Mit diesem radikalen Vorgehen werden nahezu sämtliche Milben aus dem Bienenvolk entfernt. Alle Völker müssen jetzt ihr Brutnest neu aufbauen und haben deshalb auch keine Waben, die älter als ein Jahr sind. Neues und sauberes Wabenwerk ist ein zusätzlicher Schutz gegen einige Bienenkrankheiten. (Hier orientiert sich HeidelbergHonig am Verhalten der asiatischen Honigbiene, die seit Millionen von Jahren mit der Varroa-Milbe zurecht kommt. Wird einem asiatischen Honigbienenvolk die Milbenlast zu groß, so verlässt es die Bienenwohnung im Schwarm, lässt also die komplette Brut zurück und fängt wo anders völlig neu an.)
 

Die Bienen erhalten ein handelsübliches Futter als Ersatz für den entnommenen Honig. Die Einfütterung erfolgt unmittelbar nach der letzten Schleuderung über den sogenannten Adamfütterer in kleinen Portionen um ein zu schnelles Volltragen des Brutnestes zu verhindern. Bei Heidelberghonig gibt es immer reichlich Winterfutter, denn hier liegt eine große Gefahr für die Bienen: Ist der Imker zu sparsam, verhungern seine Völker im Winter oder im Frühjahr. Überzählige Futterwaben werden bei der Frühjahrsdurchsicht entnommen und zur Fütterung der Ableger verwendet.

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