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Historisches

Die Beziehung zwischen Honigbiene und Mensch ist sehr alt. Es gibt eine ca. 10.000 Jahre alte Felszeichnung aus Spanien, die einen Menschen mit einem Sammelgefäß an einem Baum darstellt, der von Bienen umschwirrt wird. Auch heute noch gibt es "Honigjäger", z.B. im Himalaya und in Afrika, die sich den Honig aus wilden Bienenvölkern holen. Zeugnisse gezielter Bienenhaltung schon vor mehreren tausend Jahren gibt es aus Ägypten, Israel und Anatolien. Wandzeichnungen und Ausgrabungsrelikte belegen, daß Honigbienenvölker in Keramikgefäßen oder Tonröhren angesiedelt wurden.

In Europa gab es im Mittelalter den hochangesehenen Beruf des Zeidlers. Das waren freie Männer und sie durften als besondere Auszeichnung die Armbrust als Waffe tragen. Die Zeidler betrieben eine Waldbienenbewirt-schaftung indem sie auf etwa 6 Metern Höhe Hohlräume in Baumstämme schlugen und diese mit einem Brett verschlossen. Wurden diese Höhlen von Bienen bezogen, konnte man den Honig und auch das begehrte Wachs ernten.
 

Bereits im 17. Jahrhundert begann man dann künstliche Bienenwohnungen in der Nähe der menschlichen Siedlungen aufzustellen, um sich die mühsame und gefährliche Arbeit in den Wäldern zu ersparen. Das waren entweder Strohkörbe oder hohle Holzklötze (daher auch der Name Klotzbeute). Bei den damaligen Erntemethoden wurde allerdings das Wabenwerk bei der Honiggewinnung immer zerstört.

Mitte des 19. Jahrhunderts kamen dann die beweglichen Rähmchen auf, in die Wachsplatten mit einem vorgegebenen Muster eingebaut sind. Diese sogenannten Mittelwände bauen die Bienen zu fertigen Zellen aus. Die Rähmchen lassen sich einzeln entnehmen und der darin enthaltene Honig kann ausgeschleudert werden. Das Wabenwerk wird den Bienen zurückgegeben und sie können es weiter benutzen.

 

 

Die Bezeichnung "Imker" setzt sich übrigens aus den beiden alten mitteldeutschen Worten "Imme" = "Biene" und "Kar" = "Korb" zusammen.

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