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moderne Imkerei

Honigbienen sind keine Haustiere wie etwa ein Hund oder eine Katze, deshalb kann man sie auch nicht zähmen. In der Imkerei versucht man lediglich ihnen eine behagliche Wohnung zu bieten, so daß sie bleiben, sich vermehren und fleißig Nektar eintragen.
 

Man imkert heute in sogenannten Magazinbeuten, das sind Holzkisten, die je nach Platzbedarf des Bienenvolkes aufeinander gestellt werden. Ein Deckel bildet den oberen Abschluß. Im Winter, wenn der Bienenstaat sehr klein ist, braucht man nur ein Magazin und wenn es dann im Frühjahr mit dem Nektarsammeln richtig losgeht, stellt man einfach so viele Magazine wie nötig oben drauf.

Das Flugloch, also der Eingang in den Bienenstock, ist unten. Um ihre wertvollen Vorräte so gut wie möglich vor potentiellen Räubern zu schützen, lagern die Bienen ihren Honig immer so weit wie möglich vom Flugloch entfernt ein, also im oberen Teil der Bienenwohnung. Der Imker muß also nur die oberen Magazine abnehmen und kommt so direkt an den begehrten Honig.

Die heutigen Bienenrassen sollen natürlich besonders viele für die Imkerei günstige Eigenschaften mitbringen: Keine Schwarmlust, Sanftmütigkeit (also nicht stechlustig), Wabenstetigkeit (also sitzen bleiben und nicht auffliegen, wenn man die Rähmchen entnimmt) und sie sollen natürlich ganz viel Honig produzieren. Durch gezielte Zucht gibt es inzwischen Bienenrassen, die viel mehr Honig sammeln können, als sie im Winter verbrauchen, trotzdem muß der Imker anstelle des geernteten Honigs Ersatzfutter zur Verfügung stellen, ansonsten besteht die Gefahr, daß die Völker in der kalten Jahreszeit verhungern.

HeidelbergHonig versucht in seiner Betriebsweise eine möglichst naturnahe Imkerei zu verwirklichen. Die Kunst besteht darin, auf der einen Seite den Bedürfnissen der Bienen gerecht zu werden und trotzdem dem Imker einen akzeptablen Ertrag an Honig und Wachs zu ermöglichen.

 

Statistik:

Es gibt in Deutschland zur Zeit (2017) etwa 109.000 Imker, die 780.000 Bienenvölker halten. Weniger als 1.000 Imker betreiben die Bienenhaltung im Vollerwerb und versuchen davon zu leben. Das Durchschnittsalter der deutschen Imker liegt bei über 50 Jahren und nur 20% davon sind weiblich.

Vor 25 Jahren wurden noch mehr als 1.000.000 Bienenvölker gehalten. Für die 30er Jahre des vorigen Jahrhunderts werden sogar mehr als 2.500.000 Bienenvölker angegeben. Damals lebten aber viel mehr Menschen auf dem Land und viele Kleingartenbesitzer hatten auch einige Bienenvölker um ihr Einkommen etwas aufzubessern.

Die Tendenz ist heute wieder ganz leicht steigend. Jeder Imker hält momentan im Schnitt 7 Bienenvölker, dieser Durchschnittswert nimmt aber stetig ab. Das bedeutet, daß die neu hinzugekommen Imker immer weniger Völker betreuen, als die langjährigen Imker.

Angeblich wird man als Imker besonders alt (Bruder Adam fast 99 Jahre), was vielleicht an den positiven Auswirkungen der Bienenprodukte auf die Gesundheit und an der Arbeit in der freien Natur liegen mag.

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